Videokonferenz mit den Partnerschulen am 14. Dezember 2016

German press report

Erasmus+ Projekt an der Eichenlaubschule Weiskirchen

Wichtig für die Zusammenarbeit ist es, auch zwischen diesen Projekttreffen den Kontakt mit den Partnerschulen zu pflegen und sich gegenseitig über die Projektaktivitäten auszutauschen. Zwischen den Projektlehrern gibt es einen ständigen Kontakt per Email. Jetzt war die Spannung bei den Schülerinnen und Schülern groß, die Gleichaltrigen aus den Partnerschulen auch mal zu sehen und sprechen zu hören. Unter der Moderation des Schuleiters der Eichenlaubschule fand eine gemeinsame Videokonferenz mit allen Partnern statt. 7 Schulen gleichzeitig online, ob das funktioniert? Skype empfiehlt höchstens 5 Teilnehmer bei einem Gruppen-Videoanruf. In den Tagen vor der Konferenz einigte man sich auf ein gemeinsames Zeitfenster von einer Stunde. In Deutschland, Luxemburg und Tschechien von 8:30 bis 9:30, wegen der Zeitverschiebung in Griechenland und Rumänien eine Stunde und in der Türkei 2 Stunden später. Am Tag der Konferenz wurden von Weiskirchen aus die letzten Checks durchgeführt. Moderator Günter Peifer nahm zunächst einzeln Verbindung mit jeder Schule auf und hatte so auch Gelegenheit, in aller Ruhe nach dem Fortschritt der Projektarbeit zu Fragen und wichtige Absprachen zu treffen. Kurz vor 9 wurde dann von Weiskirchen der Gruppenanruf gestartet. Es gab ein riesiges Sprachengewirr und von überall hört man herzliche Hallo-Rufe und sah viele winkende Hände auf dem Monitor. Die Lehrer hatten sich ja im November schon alle in Rumänien getroffen und so war die Freude übergroß, sich wieder zu sehen und zu hören. Man konnte fast sein eigenes Wort nicht verstehen in dem Sprachengewirr. Die Schülerinnen und Schüler kamen nicht mehr aus dem Staunen, wie herzlich ihre Lehrer sich gegenseitig begrüßten. Wenn das nicht eine hervorragende Grundlage für eine erfolgreiche Projektarbeit ist. Und dann musste Moderator Günter Peifer eingreifen. Bezeichnenderweise lautet sein Skype-Name capo-els (capo hier natürlich nicht im Sinne des Anführers einer mafiösen Organisation, sondern der führende Kopf einer eingeschworenen und von der europäischen Idee überzeugten Gruppe fanatischer Erasmus+ Projektlehrern). Alle hörten jetzt auf sein Kommando. Erste Anweisung war, nur wer spricht hat seine Kamera eingeschaltet, und alle anderen hören und schauen zu. Dadurch wurde die technisch im Grenzbereich ablaufende Kommunikation erheblich entlastet und die Bild und Tonübertragung war fast störungsfrei. Er rief der Reihe nach die einzelnen Schulen auf und gab ihnen so Gelegenheit, sich vorzustellen und Grüße zu übermitteln. Jetzt waren hauptsächlich die Schülerinnen und Schüler an der Reihe. Die Art der Grüße war sehr vielfältig. Die Luxemburger und Tschechen sangen “We wish you a merry Christmas and a happy New Year“. Aus den anderen Ländern hörte man Weihnachtsgedichte und es wurden Plakate mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen hochgehalten. Ja, und alles lief in Englisch ab. Die Weiskircher Schüler staunten nicht schlecht darüber, dass ihr Schulleiter, eigentlich ja Mathe und Physiklehrer, auch flüssig Englisch sprechen kann, und die Videokonferenz moderierte, als würde er das jeden Tag machen. Nachdem jede Schule ihre Grüße übermittelt hatte, durften wieder alle Kameras eingeschaltet werden. Mit vielen zu Herzen geformten Händen von allen Partnerschulen endete die Videokonferenz. Die Weiskircher Schüler waren sehr beeindruckt von dem, was sie gerade erlebt hatten, die der anderen Schulen mit Sicherheit auch. Moritz aus der Klasse 7a stellte abschließend fest: „Das war ja mal spannend. Sowas habe ich noch nie erlebt.“